Sterne des Orients, am 06.11.04 in Bremen

Am 06.11.04 präsentierte Schachlo ihre Show “Sterne des Orients im Studio A Nada in Bremen. Sie und ihre Schülerinnen zeigten Tänze aus dem Bereich der Seidenstraße sowie orientalischen Tanz.

Aber auch die Lachmuskeln kamen nicht zu kurz. Bei der Parodie “Der Schlangenbeschwörer” wurde dieser letztendlich von seiner eigenen Schlange überlistet und in den Korb gesteckt.

Die Show war abwechslungsreich und die träumerische Musik versetzte die Zuschauer in die Welt der Seidenstraße und des näheren Orients.

Sehr schön anzuschauen war außerdem das Duett Schachlo und Nadine in ihrem Bolywoodtanz.

Ein weiteres Highlight des Abends war Nadine mit ihrem Trommelsolo, einem orientalischen Salza-Samba-Mix, der sehr ausdrucksstark getanzt wurde.

Schachlo ist so etwas wie der Geheimtipp im Norden, inzwischen macht sie sich so langsam auch einen Namen in ganz Deutschland. Ihre anmutige, geschmeidige Art zu Tanzen fasziniert immer mehr ZuschauerInnen. Diesmal zeigte sie, ich glaube zum ersten Mal, auch einen orientalischen Tanz mit Trommelsolo.

Für mich war die Show einGrund mich gleich für Persischen Tanz anzumelden.

Sterne des Orients 2006, am 09.02.06 in Bremen                             mit den Gaststars                                                   Seetha, Jessica Sanchéz-Palencia, Tribaala,                  Nadine Fernández   u.v.a.            

Eine ausführliche Betrachtung von Constanze Wenzel erschien in der Fach-Zeitschrift “halima” im 3.Quartal 2006.                                                                                                                                                                            Hier nur ein kleiner Textauszug:      

Am 11. Februar 2006 überzeugte und bezauberte Schachlo mit ihrer Show “Sterne des Orients” erneut das Publikum.                                  Die auch diesmal völlig ausverkaufte Veranstaltung fand im geräumigen Kulturzentrum “Schlachthof” statt.                                                   Die Show bestand aus sechzehn Auftritten verschiedenster Stilrichtungen, die fast ausschließlich von beeindruckender Qualität waren. Aus dem zudem überwiegend fachkundigen Publikum waren Kommentare wie “wirklich hochkarätige Tänzerinnen” oder “Beneidenswert! Aber wir tanzen trotzdem weiter” zu hören.

 

 

Sterne des Orients 2007, am 9.Juni in Bremen                             mit den Gaststars                                                              Katharina Joumana, Gudrun Märtins,                             Leyla Jouvana & Roland, Nadine Fernández, A Nada

Ein ausführlicher Show-Bericht von Fire steht in der Fachzeitschrift “halima”, 4.Quartal 2007.                                     Hier nur ein kleiner Textauszug:

Die Zuschauerränge der bekannten Veranstaltungsstätte “Schlachthof” in Bremen füllen sich allmählich und eine erwartungsvolle Stimmung liegt über dem Saal. Natürlich ist die gesamte orientalische Tanzszene Bremens zugegen, und ich entdecke hier und da auch ein Gesicht von weit außerhalb.                                                                              Die Bühne, liebevoll geschmückt und wirklich großzügig geschnitten, scheint dem Staraufgebot des heutigen Abends gerecht zu werden.                                                                                                                                       Klangvolle Namen, wie Leyla Jouvana & Roland, Katharina Joumana, A Nada, Gudrun Märtins und natürlich Schachlo verheißen einen unterhaltsamen Abend auf hohem künstlerischem Niveau. Im Saal ist noch die drückende Hitze des Tages zu spüren, und jede Minute des Wartens scheint das Thermometer noch weiter steigen zu lassen. Musik...das Licht wird gedimmt...die Show beginnt.

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Den Abschluss des Abends bildet die Gastgeberin Schachlo mit ihrer Königsdisziplin, dem persischen Tanz. Ich kann mich noch sehr gut an den Abend erinnern, an dem ich Schachlo das erste Mal sah. Bis heute ist mir keine zweite Tänzerin mit dieser Anmut und diesen filigranen Handbewegungen begegnet. Und auch wenn der Abend schon weit fortgeschritten ist, so folgt das Publikum dennoch gebannt dem Tanz “Bandari”. Der Abschlussapplaus macht deutlich, dass die Show “Sterne des Orients” ein voller Erfolg war. Das Programm hätte kaum abwechslungsreicher sein können und der Titel wäre in englisch “Stars of the Orient” auch sehr angemessen gewesen...

Das Versprechen, eine ganz besondere Show zu erleben, ist eingelöst worden...

Sterne des Orients 2009, am 7.Februar in Bremen                              mit den Gaststars                                                       Bondok, Evgenia Koptewa, Djamila, Namadeya und Nadine Fernández

Ein ausführlicher Show-Bericht von Fire erscheint in der Fachzeitschrift “halima”, 3.Quartal 2009.                                 Hier nur ein kleiner Vorgeschmack....

Was für ein Abend…

Ein Erlebnisbericht von Fire über die Show „Sterne des Orients 2009“ in Bremen

Der Schlachthof in Bremen, mit seiner etwas „schrägen“ Atmosphäre, sollte wieder einmal Schauplatz großer Tanzkunst werden. Schachlo lud am 07. Februar 2009 bereits zum 4. Mal zu ihrer Show „Sterne des Orients“ ein, und die Liste der Stars war wieder hochkarätig besetzt. Allerdings hatte die Veranstaltung 2009 internationales Flair, denn mit Evgenia Koptewa war einer der Shooting Stars aus Russland angereist. Bondok & Djamila waren ebenfalls Stargäste und versprachen einen großartigen Abend.

Ich habe die Show „Sterne des Orients 2009“ besucht und möchte Euch in diesem Erlebnisbericht ebenfalls daran teilnehmen lassen.  

Die zahlreichen Zuschauer sind erwartungsvoll, die verschachtelten Ränge des Kulturzentrums Schlachthof füllen sich. Hier und da mache ich Fangruppen von Nadine Fernández aus, die aufgeregt flüstern und sich freuen, wie kleine Kinder! Die Stimmung ist einfach wunderbar und entlädt sich kurz in einem Spontanapplause des Publikums. Die „Bremer“ wissen, dass sie viel Gutes erwartet und geben Vorschuss Lorbeeren…

Das Licht geht aus und die Menge verstummt.

Schachlo eröffnet mit einem meisterhaften usbekischen Tanz zu moderner Musik mit Lounge Charakter. Die junge, chillige Musik trifft auf hohe Tanzkunst, gewachsen über Jahrhunderte. Sie gleitet von der Bühne, um gleich danach, an der Seite ihres Lebens – und Moderationspartners Michael, eine charmante An - Moderation zu machen.........................................................................................................................................................................................


 Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf geht, als Schachlo für eine weiteres Solo die Bühne betritt, ist: „Was für ein Outfit!“. Die zierliche Bremerin ist ja bekannt für ihre wunderschönen Kostüme, aber jetzt überrascht sie uns mit einer modernen Interpretation eines usbekischen Tanzkostüms. Gewohnt bezaubernd zeigt uns Schachlo ein Solo im Haresm Stil. Die feinen, femininen Bewegungen werden von ihr auf ihre unverkennbar charmante Art präsentiert.

Wer sich für die zahlreichen Stile der Seidenstraße interessiert, oder nach einer kompetenten und herzlichen Lehrerin sucht, sollte unbedingt Schachlos Website oder einen ihrer Workshops und Kurse besuchen.            

 

Weser-Kurier Bremen, 31.01.2011

Usbekische Tänzerin im Schlachthof

Die Sterne des Orients funkeln

Von Elisabeth Schmidt

 

Sechs Frauen bewegen sich zu orientalischer Musik im Halbkreis, mit ihren Händen vollführen sie kleine filigrane Bewegungen, und ihre langen Paillettenkleider schmiegen sich an ihre Körper. Die usbekische Tänzerin Swetlana Kröger alias Schachlo probt mit ihren Schülerinnen für die orientalische Tanzshow "Sterne des Orients" im Schlachthof.

Außer dem Ensemble von Schachlo treten auch die Gasttänzerinnen Apsara Habiba, Nadine Fernández, Seetha und Yaminah auf. Bei der orientalischen Tanzshow sind traditionelle Formen, wie der usbekische, uighurische, persische und ägyptische Tanz, aber auch Fantasie- und die indische Bollywood-Tanzkunst zu sehen.

"Im orientalischen Tanzraum gibt es viele verschiedene Tanzstile", sagt Schachlo. Die gebürtige Usbekin ist 1994 aus privaten Gründen nach Bremen gekommen und lebt im Viertel. An der Hochschule für Choreographie in Taschkent hat sie 1983 ihre fünfjährige Ausbildung zur Diplom-Tänzerin und Choreographin abgeschlossen. Danach tanzte sie elf Jahre lang in dem Folklore-Ensemble "Lazgy" und war auf Tourneen in Afrika, Asien und Europa. Als sie ihre Orientalische Tanzschule in Bremen gründete, war sie überrascht wie viele Europäische Frauen sich dafür interessieren. Die deutsche Sprache hat sie größtenteils in ihren Tanzkurse gelernt. "Tänzerinnen haben eine eigene Sprache und Mentalität, da versteht man sich schnell untereinander", sagt die Usbekin.

Schachlo trägt ein Folklorekleid aus der Golfregion. Das Gewand ist aus einem dünnen, schwarzen Stoff, der mit unzähligen bunten Pailletten in Blütenform verziert ist. Mit ihren Armen macht sie weiche Bewegungen, der übrige Körper bewegt sich synchron dazu in sanften wellenförmigen Bewegungen. Die Tänzerin legt ihren Kopf in den Nacken und dreht sich in ihrem langen Gewand ein paar Mal um die eigene Achse. "Man sagt, dass die Frauen dort mit ihren Haaren tanzen", sagt Schachlo nach ihrer kleinen Tanzeinlage. Mit einer ihrer Tanzgruppen übt Schachlo einen Stocktanz für die orientalische Tanzshow ein. Die langen pinkfarbenen Kleider, der Tänzerinnen, sind hochgeschlitzt und haben kleine Spiegel auf dem Gürtel. Jede Tänzerin hat einen goldenen Stock, den sie in der Hand balanciert und in ihre weichen Tanzbewegungen mit einbezieht. Der Stocktanz ist ein Fantasietanz aus Ägypten, der ursprünglich nur von Männern getanzt wurde und später von den Frauen übernommen wurde.

Schachlos Augen strahlen beim Tanzen. Ihr Künstlername trifft es genau, denn Schachlo bedeutet "schöne Augen". Der orientalische Tanzabend im Schlachthof ist bereits der vierte, den sie organisiert, und es ist es immer wieder aufs Neue aufregend. "Ich hoffe, dass das Publikum Spaß hat und dass die Energie der Tänzerinnen sich auch überträgt."

 

 

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